Mary Shelley's Frankenstein


Schon als Kind hegte Viktor Frankenstein den Wunsch, eines Tages die Geheimnisse des Himmels und der Erde zu erforschen. Auf der Suche nach Ruhm verließ er sein Elternhaus um sich an der Universität Ingolstadt dem Studium der Naturwissenschaften zu widmen. Er richtete sein Hauptaugenmerk auf die Frage nach dem Wesen und Ursprung des Lebens, auf den Übergang zwischen Leben und Tod und Tod und Leben. Ein unwiderstehlicher und beinahe hemmungsloser Drang trieb ihn voran – für alles außer diesem einen Ziel hatte er jede Neigung und Empfindung verloren. Oft wandte sich sein Inneres voll Abscheu von seiner Beschäftigung ab, während seine Schöpfung immer mehr ihrer Vollendung entgegeneilte…

Die erst 18-Jährige Autorin Mary Shelley verbrachte den Sommer des Jahres 1816 in Gesellschaft von Lord Byron und Peter Shelley am Genfer See. Um sich die Zeit zu vertreiben schlug Lord Byron vor, dass sie alle, wie es damals Mode war, eine Gespenstergeschichte schreiben sollten. Mary Shelley tat sich zunächst schwer, einen Anfang zu finden. Eines Abends aber konnte sie nicht einschlafen und ungebeten ergriff ihre Phantasie Besitz von ihr. Sie sah einen Wissenschaftler, der mittels Elektrizität das schreckliche Zerrbild eines toten Menschen zum Leben erweckte. Noch in derselben Nacht begann sie, ihre Geschichte aufzuschreiben…

Für Jugendliche und Erwachsene
Dauer: 90 Minuten + circa 30 Minuten Pause

Spiel


Jonathan Went, Pavel Möller-Lück
 

Technik


Christopher Olesch, Jochen Faber

Produktion


Regie: Barbara Schmitz-Lenders, Pierre Schäfer

Figuren: Mechtild Nienaber

Bühne und Ausstattung: Beatrice Bader, Janosch Dannemann, Leon Dutz, Max Rauer

Dramaturgie: Anja Hursie

Videomapping: Max Rauer

Fotos: Beatrice Bader