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Das platte Kaninchen 

ein Figurentheaterstück ab 4 Jahren nach dem Kinderbuch von Bárður Oskarsson

Termine und Karten hier 

Hund und Ratte gehen nichtsahnend spazieren als sie plötzlich auf der Straße ein plattes Kaninchen entdecken. Wie angewurzelt bleiben sie stehen und überlegen, was sie nun machen sollen. Sie überlegen und überlegen, den ganzen Tag.
Eine nachdenkliche, philosophische Reise beginnt, auf der die beiden sich mit dem Tod, Beerdigungen und den tiefen Fragen des Lebens auseinandersetzen. Am Ende kommen sie auf eine Idee, wie sie das Kaninchen gebührend verabschieden und gleichzeitig den Tod, sowie das Leben zelebrieren können.
Erzählt wird diese Geschichte von zwei Spielerinnen, die mit Material, Papier, Zeichnungen, allerlei Sägen, Hämmern, Bauen und skurrilen Figuren die Geschichte zum Leben erwecken.
Auf spielerische Art und Weise werden wir uns dem Thema Tod widmen, es ergründen und den Kindern behutsam näher bringen.

Zur Kritik der NWZ

Die technischen Probleme bei den Tonaufnahmen sind mittlerweile behoben.

Dauer: ca. 50 Minuten

Stückentwicklung: Team Limonadenfabrik
Spiel: Beatrice Bader, Esther Vorwerk
Regie: Pavel Möller-Lück
Figuren: Mechthild Nienaber
Bühne: Beatrice Bader

 

 
 

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NEU! PREMIERE 30. NOVEMBER 2019 - 20 Uhr

Die kleine Meerjungfrau

nach H.C. Andersen
für Erwachsene ab 13 Jahren

Termine und Karten hier

„Wir alle identifizieren uns mit dieser Frau. Wir alle haben mindestens ein Mal oder zwei, drei Mal, aber mindestens ein Mal geträumt oder die Sehnsucht gehabt jemand anderes zu sein.“
(Barrie Kosky über seine RUSALKA Inszenierung an der Komischen Oper Berlin)

Love hurts. Ja, Liebe kann sogar Gewalt sein und die kleine Meerjungfrau liebt mit aller Gewalt und entwickelt dabei eine Kraft, die alles Gegebene in Frage stellt und rücksichtslos verändert. Wir spielen unter und über Wasser und erzählen diese Geschichte von einem Meerwesen aus der geheimnisvollen Tiefe, das sich ohne ihn zu fragen, in einen Menschen verliebt und in genauer Kenntnis aller Konsequenzen und entgegen aller gut gemeinten Warnungen beschließt, für diese Liebe sein Element und seine Welt zu verlassen, seine Stimme zu opfern und unter Schmerzen seinen Körper zu verändern. Ein Mensch zu werden. Eine Frau zu werden. 
Und wie lebt es sich nun als Mensch? Als Frau? Wie macht man das? Was macht man dann? Und muss man das so machen? Wieviel kann man hinnehmen und wieviel muss man verändern? Was heißt es selbstbestimmt zu handeln? Was sind wir bereit für die Liebe zu opfern? Ist es richtig, etwas für die Liebe zu opfern? Wer opfert hier eigentlich was?
Wir setzen uns mit normativen Geschlechterrollen und Vorstellungen von Identität und Liebe auseinander und erzählen mit Elementen des Figuren-, Objekt- und physischem Theater ein Märchen, das aktueller nicht sein könnte.

Konzept und Stückentwicklung: Esther Vorwerk, Markus Wulf
Spiel: Esther Vorwerk
Regie: Markus Wulf
Technik und Regieassistenz: Wiebke Gärtner
Ausstattung: Team

 
 

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Frau Meier, die Amsel

Nach dem gleichnamigen Buch von Wolf Erlbruch.
Spielort: Limonadenfabrik

Termine & Karten
Vorstellungen für Schulen & Kindergärten
Premierenkritik der NWZ vom 11.06.2018

Frau Meier macht sich Sorgen. Den ganzen Tag lang. Kleine Sorgen, große Sorgen. Völlig unnötige Sorgen, wie Herr Meier findet. Doch Frau Meier kann nicht anders.
Eines schönen Sommertages steht Frau Meier in ihrem Garten und macht sich, wie sollte es auch anders sein, Sorgen. Darüber, ob die Sonne am nächsten Tag wieder aufgeht und, wenn nicht - ob sie die Pfefferminze für den Pfefferminztee überhaupt noch vom Unkraut unterscheiden könnte, falls überhaupt noch Pfefferminze oder irgendwas anderes in ihrem Garten wachsen würde.
Denn wenn die Sonne nicht mehr aufgeht bleibt alles dunkel und kalt. Und schon macht sie sich Sorgen, ob sie für Herrn Meier eigentlich genügend warme Unterhosen gestrickt hat oder ob sie ihm besser nochmal zwei stricken sollte.
Gerade an diesem Morgen, als Frau Meier eigentlich nur gucken wollte, ob die Kürbisse schon Blüten angesetzt hätten, entdeckt sie einen kleinen schwarzen Vogel mit dicken blauen Augenlidern.
Sie nimmt das kleine Vögelchen in die Hand und nachdem sie es eine ganze Weile lang ratlos angesehen hatte, piepst es ganz schwach und öffnet seinen Schnabel, so dass Frau Meier in einen kleinen roten Schlund blickt. Sofort vergisst sie alle anderen Sorgen und Nöte...

Weiterlesen: Frau Meier, die Amsel

 
 

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Der beste Nachmittag der Welt

Stückentwicklung:
Esther Vorwerk & Markus Wulf

Karten hier

„Mensch Klara, du sollst doch nicht immer alles aufheben, was du findest!“ sagt die Mama.
Aber Klara hat einen Roboter gefunden. Fünf Meter groß. Unglaublich stark und fliegen kann er auch. Unglaublich was man mit dem alles machen könnte.
Aber wofür er genau gebaut wurde, das weiß Klara nicht und er selbst erst recht nicht. Er weiß eigentlich gar nichts, findet Klara. Und deswegen beschließt sie ihm alles zu zeigen.
Die Wolken, die Bäume, die Ampel, den Kiosk, ihr Zimmer, das Armband von Mo und natürlich Ronan Keating. Die Welt eben.
Sie erklärt was ein Witz ist und den Unterschied zwischen wichtigen Regeln und nicht so wichtigen Regeln. Und sie spielen. Den ganzen Nachmittag, bis Klara ins Bett muss und der Roboter wieder in die Fabrik. Denn seine Erfinderin hat ganz andere Pläne. Erwachsene Pläne. Pläne über die Kinder sich wirklich nicht den Kopf zerbrechen müssen, sagt sie. Da kann sie Klaras Einmischung überhaupt nicht gebrauchen. Aber Klara hat sich schon eingemischt.
 
Warum sind wir hier? Wer bin ich? Wer bist du? Was bedeutet es ein Mensch zu sein? Muss eine Maschine machen wofür sie gebaut wurde? Kann ich die Welt mit gestalten? kann man Kuchen auch zum Abendbrot essen? Ein kleines Stück Theater über die ganz großen Kinder- und Menschheitsfragen
 
Spiel: Esther Vorwerk
Regie: Markus Wulf
Figuren: Mechtild Nienaber

Für Kinder ab 5 Jahren
Dauer: ca. 60 Minuten

 
 

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Der kleine Herr Winterstein

Termine & Karten
Vorstellungen für Schulen & Kindergärten

Die Geschichte einer Andersartigkeit

Plötzlich war er da. In meinem kleinen Zimmer stand er an meiner Schreibmaschine.
Er kam aus meinen Gedanken, ist meine Romanfigur. Ich hatte gerade begonnen, ein Buch über ihn zu schreiben.
Über Roman Winterstein, den berühmten jüdischen Geiger. Er erzählt mir seine Lebensgeschichte, und zusammen tauchen wir ein in das Berlin der 40er Jahre. Ich lerne seinen Vater kennen, einen schrulligen Schirmfabrikanten. Schirme spielen eine große Rolle in Herrn Wintersteins Leben. Ich darf bei seinem legendären Konzert in Amsterdam dabei sein. Dort verliebt er sich in Rosa van den Glück. Welch ein Zufall, denn auch in Rosas Leben spielen Schirme eine wichtige Rolle. Zusammen gehen sie nach Berlin. Doch dort ist es unglaublich kalt geworden...


"Alles ist in den Büchern", sagt Herr Winterstein. Zart und leise wird die Geschichte einer Andersartigkeit erzählt.
Für Kinder eine erste, vorsichtige emotionale Berührung mit einem schwierigen Thema, welches exemplarisch an einem Schicksal festgemacht wird.
Für Erwachsene mehr als eine Erinnerung.
Für alle ein Stück hinreißendes Theater.

Weiterlesen: Der kleine Herr Winterstein

 
 

https://theater-laboratorium.org/